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DER PLAN zu einer perfekten Hochzeit

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DER PLAN zu einer perfekten Hochzeit



Du wurdest gefragt! Und du hast „JA“ gesagt!
Herzlichen Glückwunsch! Das ist echt ein schönes Ereignis.
Was nun? Wie fängt ihr an?

Die Planung einer Hochzeit ist eine spannende Aufgabe. Da die meisten Brautpaare jedoch noch nie etwas mit einer Hochzeitplanung zu tun hatten, möchte ich euch erzählen auf was ihr euch am Anfang konzentrieren sollt und wie die ersten Schritte aussehen.

Mit einem ausführlichen Plan ist meist auch schon der größte Teil erledigt. Die tausenden Gedanken und Vorstellungen werden zu einem festen und übersichtlichen Plan. Ihr werdet die Aufgabenliste, das Budget und die Deadlines unter Kontrolle halten und könnt die Vorbereitungsphase genießen.

Also womit fängt ihr an?

1. Hochzeitsdatum festlegen.

Zuerst entscheidet ihr euch für ein Datum. Soll eure Hochzeit schon im nächsten Jahr stattfinden oder erst in zwei-drei Jahren? Bitte beachtet, dass für die Vorbereitung eines großen Events ein Zeitraum von mindestens einem Jahr notwendig ist. Warum das und viele weitere wichtige Aspekte habe ich für euch in meinem Blog "Hochzeitsdatum" zusammengefasst.

2. Sich auf ein Budget einigen.

Die Höhe des Budgets spielt eine wesentliche Rolle bei der Gestaltung eurer Hochzeit. Deshalb sollt ihr beide (du und dein Bräutigam) euch im Voraus einig werden, wie viel Geld ihr für eure Hochzeit ausgeben wollt und für was genau. Verteilt das Geld fest auf die einzelnen Bereiche des Events und versucht euch auch daran zu halten. Sonst ist die Gefahr sehr groß, dass euer Geld euch nicht ausreicht. Denn es gibt sooooo viele schöne Dinge für die Gestaltung einer schönen Hochzeit und man lässt sich schnell für eine viel teurere Location, Hochzeitsfahrzeug oder Fotografen überreden. Aber wenn ihr euch das vorhandene Budget fest im Auge behält, versucht ihr erst gar nicht die Dienstleister, die ihr euch nicht leisten könnt, in die Auswahlliste mitzunehmen.

Bei unseren Brautkleidberatungen fragen wir die Braut vor dem Beginn schon nach ihren Wünschen und ihrem Budget. Wir machen Keinem einen Gefallen, wenn das Brautoutfit-Budget bei 500 EUR liegt und wir ihr die Kleider zeigen, die weit über 1.000 EUR liegen. Die Gefahr ist sehr groß, dass die Braut sich ein Brautkleid aus dem teuren Bereich aussucht und sich in das Kleid verliebt, was sie sich eigentlich nicht leisten kann. Das führt zu Unzufriedenheit der Braut oder Stress mit dem Bräutigam. Beides wollen wir vermeiden und zeigen der Braut wunderschöne Kleider, die im Rahmen ihres Budgets liegen.

Mehr Info zum Thema "Budget" findest du in meinem extra Blog dazu.

3. Die Gästeliste erstellen.

Sobald euer Budget festgelegt wurde, könnt ihr auch schon grob die Anzahl eurer Gäste bestimmen. Die Bewirtung eurer Gäste und die Getränke sind die teuersten Kostenfaktoren und sind stark von der Anzahl der Gäste abhängig. Deshalb ist es wichtig zuerst das Budget festzulegen und erst dann die Größe des Events beziehungsweise die Länge der Gästeliste zu bestimmen.

Mehr Ratschläge zum Thema „Eventgröße und Gästeliste“ findest du auch in einem extra Blog.

4. Die Location.

Wie du dir schon sicherlich denken kannst, hängen die Größe und die Art der Location stark von eurer Gästeliste und dem Budget ab. Erstellt euch eine Liste aller Veranstaltungsräume eurer Region und fragt die Preise und Verfügbarkeit an.

Die Lage und der Stil des Gebäudes tragen schon dem Stil eurer Hochzeit bei. Viele Locationanbieter bieten auch die Bewirtung der Gäste an. Vergleicht ruhig die Angebote dieser Kombis, in manchen Fällen kommt ihr mit so einer Kombination günstiger raus und in anderen Fällen lohnt es sich eher getrennt zu buchen. Fragt auf jeden Fall Angebote unterschiedlichen Dienstleister und Location an und vergleicht diese. Seht euch aber auch die Kommentare und Erfahrungsberichte an, die es eventuell im Internet schon gibt.

Viele Locationanbieter erlauben es gar nicht andere Caterer für ihre Räumen zu nehmen. Was auch verständlich ist, da dies ebenso deren Geschäft und Einnahmequelle ist. Aber merkt euch, die Locations sind schnell ausgebucht und kaum eine gute Location ein Wochenende frei bleibt. Vor allem in den Sommermonaten.

5. Termin beim Standesamt.

Besprechungen beim Standesamt und evtl. mit dem Pastor (wenn es kirchlich werden soll) frühzeitig durchführen, um das Traudatum und evtl. den Ort (wenn es nicht im Standesamt erfolgen soll) zu besprechen und verbindlich zu buchen. Schaut euch auch schon an, welche Stammbücher es in eurem Standesamt geben, oder ob ihr euch ein Stammbuch woanders bestellt.

Diese fünf Schritte sind schon die größten und die wichtigsten Entscheidungen, die ihr möglichst früh gemacht haben müsst und die Euch für die restliche Organisation einen Rahmen vorgeben.

Im 6. Schritt sucht ihr euch diverse Dienstleister für eurer Hochzeit aus, fragt Angebote an und vergleicht diese, welche euren Vorstellungen und Budget passen.
Dies sind unter anderem:

  • Musik und Moderation
  • Foto & Video
  • Braut- & Bräutigamoutfit
  • Eheringe
  • und ganz viele kleine Dinge, wie Einladungskarten, Blumenstrauß, das Fahrzeug, etc.
Ich empfehle Euch ein Hochzeitsplan-Buch anzulegen und dort alle eure Gedanken, Entscheidungen, Aufgabenlisten, Dienstleister und Preise, eure Entschlüsse und, und, und zu notiert. So vergesst ihr nichts und müsst nicht alles im Kopf behalten. Bei der Menge an Aufgaben und Informationen behält kein Mensch mehr den Überblick. Aber aufschreiben hilft immer.

Ein extra Tipp von mir:

die wichtigsten Entscheidungen, wie das Budget, Datum, Gästeliste und die Eventgröße und Still müsst ihr mit dem Bräutigam zusammen festlegen. Am besten ist sogar, wenn er auch viele weitere Aufgaben übernimmt und aktiv die Gestaltung der Hochzeit mit begleitet. In vielen Fällen übernimmt die Frau die komplette Hochzeitsorganisation und der Mann ist nur für ein paar kleine Aufgaben zuständig. Das ist mindestens aus zwei Gründen nicht vernünftig.

  1. Es ist sehr viel Arbeit und der Mann MUSS mitmachen, auch wenn dir das mehr Spaß macht als ihm. Zum Schluss wird es sehr viel werden und du wirst alles über den Ablauf der Hochzeit wissen müssen, währen er alles nur oberflächlich kennen wird. Das heißt, bei Problemen wenden sich allen nur an dich. Unterschätze es nicht. Lass ihn möglichst viel mitgestallten und übergebe die komplette Verantwortung für einen Teil der Organisation deinem zukünftigen Ehemann.
  2. Die Hochzeit ist ein gemeinsames Projekt. Je mehr ihr zusammen macht, desto mehr Spaß macht es und bindet euch noch mehr zusammen. Alles was ihr in Zukunft zusammen machen werdet, bindet euch immer mehr zusammen.


Fazit:

Eine durchdachte Planung und dementsprechende Organisation führt zum Erfolg und einer perfekten Hochzeit.



1 Kommentar

  1. Bablofil sagt:

    Thanks, great article.

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